Abdruck

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1Ab|druck ['apdrʊk], der; -[e]s:
das Abdrucken, das Abgedrucktwerden:
der Abdruck des Romans beginnt in der nächsten Ausgabe.
Zus.: Faksimileabdruck, Sonderabdruck, Textabdruck, Wiederabdruck.
  2Ab|druck ['apdrʊk], der; -[e]s, Abdrücke ['apdrʏkə]:
1. <ohne Plural> das Abdrücken (5):
beim Zahnarzt wird zuerst ein Abdruck in Wachs erzeugt.
Zus.: Wachsabdruck.
2. durch Eindrücken oder Berühren auf etwas oder in etwas hinterlassene Spur:
wir hinterließen beim Gehen schöne Abdrücke im Sand.
Zus.: Daumenabdruck, Fingerabdruck.

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Ạb|druck
I 〈m. 1
1. Wiederholung eines anderen Druckes
2. Wiedergabe durch Druck, Stempel usw.
II 〈m. 1uForm, die ein Körper in anderem Material hinterlässt, Spur (Finger\Abdruck, Gips\Abdruck)

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1Ạb|druck , der; -[e]s, -e:
1. <o. Pl.> das Abdrucken, Abgedrucktwerden:
der A. des Romans beginnt im nächsten Heft.
2. etw. Abgedrucktes:
von dem Bild wurden mehrere -e hergestellt.
2Ạb|druck , der; -[e]s, Abdrücke:
1. <o. Pl.> das Abdrücken (5 a):
der A. in Wachs dauert nicht lange.
2. etw. Abgedrücktes; durch Eindrücken od. Berühren auf od. in etw. hinterlassene Spur:
Abdrücke ihrer Finger, ihrer Füße im Sand.

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Abdruck,
 
1) grafische Technik: der von einer Druckform durch Übertragung von Druckfarben oder anderen färbenden Substanzen auf Papier, textile Flächen, Folie u. a. hergestellte Druck.
 
 2) Paläontologie: in Gestein erhaltene äußere Form fossiler Tiere und Pflanzen oder ihrer Teile. Die Oberfläche der Fossilien erscheint als Negativ, nachdem die organische Substanz zerstört ist.
 
 3) Urheberrecht: Der Abdruck (gleichgültig in welchem Verfahren die Vervielfältigung vorgenommen wird) unterliegt dem Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht des Urhebers oder Verlegers, wenn das abgedruckte Werk geschützt ist, bedarf also grundsätzlich deren Genehmigung (Urheberrecht). Der Abdruck von Zeitungsartikeln in anderen Zeitungen oder Informationsblättern ist unter bestimmten Voraussetzungen frei, sofern sie nicht mit einem Vorbehalt der Rechte versehen sind. Ebenso ist der Abdruck von Stellen eines Werkes als Zitat in einem durch den Zweck gebotenen Umfang zulässig.
 
 4) Zahnmedizin: Abformung, häufige Maßnahme für verschiedene Bereiche der zahnärztlichen Behandlung. Die Abformmassen werden mit einem Abdrucklöffel in die Mundhöhle eingebracht und erhärten in 2-5 min zu elastischer, manchmal gummiartiger Konsistenz.
 

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1Ạb|druck, der; -[e]s, -e: 1. <o. Pl.> das Abdrucken, Abgedrucktwerden: der A. des Romans beginnt im nächsten Heft. 2. etw. Abgedrucktes: von dem Bild wurden mehrere -e hergestellt.
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2Ạb|druck, der; -[e]s, Abdrücke: 1. <o. Pl.> dasAbdrücken (5 a): der A. in Wachs dauert nicht lange. 2. etw. Abgedrücktes; durch Eindrücken od. Berühren auf od. in etw. hinterlassene Spur: Abdrücke ihrer Finger, ihrer Füße im Sand; 20 000 Menschen kamen ... ums Leben. Die Abdrücke ihrer Körper wurden in den Aschenmassen konserviert (BdW 7, 1987, 45).

Universal-Lexikon. 2012.

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